
Hören Sie auf, Ihren Ofen wie einen riesigen Toaster zu behandeln!
Die meisten Betriebe betrachten Trockenöfen einfach als große Heizkästen. Man legt die Teile hinein, dreht an dem Regler – und hofft auf das Beste.
Doch dabei handelt es sich um ein Risiko. Der Unterschied zwischen einer Oberfläche, die bereits nach einem Jahr abblättert, und einer Oberfläche, die zehn Jahre lang stabil bleibt, liegt nicht darin, wie viel Wärme in den Raum gebracht wird. Vielmehr geht es darum, wie die Wärme tatsächlich in die Beschichtung gelangt.
Die richtige Wärmeeinwirkung
Wenn man die Oberfläche mit zu hoher Intensität erwärmt, entstehen hässliche, verbrannte Ränder. Andererseits führt eine zu geringe Wärme dazu, dass die Beschichtung nicht richtig haftet.
Wir konzentrieren uns darauf, die Wärme gleichmäßig auf die Teile zu verteilen – unabhängig von deren Form. Egal, ob es sich um eine dünne Metallschicht handelt, die leicht verformt werden kann, oder um ein schweres Teil, das lange Zeit zum Erwärmen benötigt – das Ziel bleibt dasselbe: Gleichmäßigkeit. Der Kern des Teils muss genauso gut getrocknet sein wie die Oberfläche.
Die Wissenschaft hinter der Technik
Wir investieren viel Zeit in die Optimierung der Energieübertragung. Anstatt allgemeiner Heizgeräte verwenden wir Infrarotwellen, die auf das jeweilige Pulver abgestimmt sind.
Warum? Weil dadurch die Energie nicht an der Oberfläche reflektiert wird und somit Energie verschwendet wird. Es ist schneller und effizienter. Wir berechnen genau, wie viel Leistung erforderlich ist, damit Sie nicht unnötig für die Erwärmung der Luft im Raum bezahlen müssen.
Die Herausforderungen
Man kann einen hochpräzisen Heizapparat einfach nicht in einen luftdurchlässigen, undichten Raum setzen und erwarten, dass er funktioniert. Das funktioniert einfach nicht.
Wenn die Abdichungen des Ofens nicht richtig funktionieren, steigen die Energiekosten enorm an – und die Beschichtungen werden ungleichmäßig. Man muss also eine optimale Umgebung schaffen. Es geht darum, eine Balance zwischen der abgegebenen Wärme und der Luftzirkulation herzustellen.
Wir bauen diese Systeme so, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren. Sie sind für die raue Umgebung einer echten Fabrik geeignet – doch sie halten trotzdem ihre Präzision bei. Letztendlich geht es nicht nur darum, die Teile zu erhitzen – sondern darum, genau zu wissen, was jederzeit passiert, wenn man den Startknopf betätigt.