
Hören Sie auf, darauf zu warten, dass das Kohlenstofffasermaterial aushärtet!
Seien wir ehrlich: Das Warten darauf, dass hochwertiges Kohlenstofffasermaterial in einem herkömmlichen Ofen aushärtet, ist äußerst zeitaufwendig. Es dauert ewig – und man muss ständig hoffen, dass die Wärme gleichmäßig auf alle Stellen des Materials verteilt wird. Wenn das nicht der Fall ist, entstehen verdrehte Teile sowie verschwendetes Material.
Deshalb entwickeln wir maßgeschneiderte Kurzwellen-IR-Lampen. Sie heizen nicht nur die Oberfläche auf – sie erledigen die Aufgabe viel schneller.
Die Wärme genau dorthin bringen, wo sie gebraucht wird
Kohlenstofffasermaterial ist ein schwieriges Material. Es leitet Wärme anders als gewöhnliche Stoffe – daher reicht bei herkömmlicher Beheizung oft nur eine oberflächliche Erwärmung aus. Wir verwenden Kurzwellenemitter, weil diese tatsächlich bis in die tieferen Schichten des Materials vordringen können.
Durch Anpassung von Leistung und Spannung können wir die kritische Glühepunkttemperatur innerhalb von Sekunden erreichen – nicht Minuten. Das ist enorm wichtig, denn so kann verhindert werden, dass das Material unter seinem eigenen Gewicht nach unten sackt, während das Harz noch härtet.
Hochwertige Komponenten
Wir verwenden keine billigen Komponenten. Diese Lampen haben hochwertige Quarzkapseln – schließlich benötigen luft- und raumfahrttaugliche Harze eine starke Wärmeeinwirkung. Die verwendeten Komponenten müssen dieser Belastung standhalten.
Egal, ob Sie bereits R7s- oder Sk15-Anschlüsse verwenden – wir können diese so anpassen, dass sie in Ihr vorhandenes System passen. Zudem schneiden wir die Längen der Lampen so zu, dass sie perfekt zu Ihren Teilen passen. So gibt es keine „kalten Stellen“ mehr an den Rändern des Materials – vielmehr wird die Wärme gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt.
Ehrliche Einschätzungen zur Praxis
Kurzwellen-IR-Lampen sind wirklich leistungsstark. Dadurch reduzieren sich die Bearbeitungszeiten erheblich. Doch diese hohe Intensität bedeutet auch, dass man bei der Kühlung besonders vorsichtig sein muss. Wenn die Kühlung nicht richtig eingestellt ist, besteht die Gefahr, dass die Oberfläche des Materials verbrennt.
Um Sicherheit zu gewährleisten, empfehlen wir, die Lampen mit einem geschlossenen PID-Controller sowie einem IR-Pyrometer zu kombinieren. Dadurch bleibt die Oberflächentemperatur innerhalb eines kleinen Bereichs von ±2°C. Wenn man all das miteinander verbindet, sind die Aushärtungszeiten etwa 60 Prozent kürzer als bei der Verwendung konventioneller Heizmethoden.
Das ist wirklich ein großer Vorteil für Ihre Arbeitsergebnisse.